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Anwendungsgebiete

Guided Imagery and Music nach Helen Bonny kann eingesetzt werden:


a. zur Ressourcenaktivierung

bei Menschen, die sich durch den Alltag gestresst fühlen (z.B. Manager oder Frauen, die durch Familie, Beruf und Haushalt belastet sind) und die das Gefühl haben, dass sie durch Musik und Imagination an ihre Kraft-Quellen gelangen können. Musik ist als ästhetisches "Elixier" nährend und wir alle brauchen gelegentlich ein "Auftanken" unserer inneren Ressourcen.



>> Zu welchem Zweck ward uns Musik gegeben?
Ist's nicht, des Menschen Seele zu erfrischen nach ernstem Studium und der Arbeit Mühe! <<


William Shakespeare


b. zur Selbsterfahrung durch Musik und Imagination

für Menschen, welche das Gefühl haben, dass sie sich selber am besten über ein Medium wie Musik erfahren können; Menschen, die sich gerne auf das Hören von Musik einlassen und ihr Erleben dann gemeinsam mit einem Experten oder einer Expertin verstehen lernen möchten.

>> Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf,
eine Welt, die nichts gemein hat mit der äußeren Sinnenwelt,
die ihn umgibt und in der er alle bestimmten Gefühle zurücklässt,
um sich einer unaussprechlichen Sehnsucht hinzugeben. <<

E.T.A. Hoffmann

c. in der psychotherapeutischen Arbeit

bei Menschen mit


• Ängsten, Depressionen, Essstörungen
• Posttraumatischen Belastungsstörungen
• Beziehungs- und Identitätsproblemen 
• Sinnfindungskrisen (z.B. in der Menopause, bei Scheidung, spirituellen Krisen, etc.) 
• Psychosomatischen Erkrankungen
• Begleitend bei Organischen Erkrankungen (z.B.   Krebs)
• Chronischen Spannungen und Schmerzen
 

>> Musik besitzt den Zauber, eine wilde Brust zu besänftigen,
einen Fels zu erweichen
und eine knorrige Eiche zu beugen. <<

William Congreve

d. in Einzelsitzungen bzw. Einzeltherapien


e. in der Arbeit in Gruppen bzw. Gruppentherapien


>> Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann
und worüber zu Schweigen unmöglich ist. <<

Victor Hugo