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Dritte Phase der Fortbildung: Der Hauptkurs (Level III) |
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Die Weiterbildung richtet sich an berufserfahrene ärztliche und nichtärztliche PsychotherapeutInnen, MusiktherapeutInnen sowie an HeilpraktikerInnen für Psychotherapie mit Nachweis einer abgeschlossenen Weiterbildung in einem psychotherapeutischen Verfahren und angemessener klinischer Erfahrung. Eine Weiterbildungsgruppe besteht aus 6 - 12 Teilnehmern.Level III setzt die erfolgreiche Teilnahme an den beiden erste Fortbildungsphasen voraus. Die Aufnahme in den Hauptkurs wird von einem von der Ausbildungsleitung durchgeführten Interview entschieden.Der Hauptkurs der Weiterbildung besteht aus 7 Modulen. Die Weiterbildungskandidaten arbeiten therapeutisch unter Supervision. Es werden die Feinheiten des therapeutischen Begleitens und Aufarbeitens des imaginativen Materials insbesondere innerhalb einer dyadischen Psychotherapie gelehrt, aber auch Methoden und Techniken für die Arbeit mit Musikhören in Gruppentherapien. Die Ausrichtung ist integrativ. |
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Die WeiterbildungskandidatInnen lernen, GIM-Sitzungen und andere rezeptive Techniken in die eigene klinische Praxis zu integrieren.Die Weiterbildung umfasst fünf mehrtägige Intensivseminare, die ca alle sechs Monate stattfinden sowie zwei ein- bis zweitägige Supervisionsseminare, ferner Lehrtherapien, Beratungen sowie Live- Supervisionen (sog. onsite-Supervisionen). Mit der Graduierung am Ende der Weiterbildung (Modul 7) sind die Absolventen befähigt und berechtigt, GIM und andere rezeptive Methoden im klinischen Setting anzuwenden.Die von der Association for Music and Imagery (AMI) zertifizierte Weiterbildung schließt mit einem Zertifikat des Instituts für Musik, Imagination und Therapie ab, welches berechtigt, Mitglied und Fellow der AMI (F AMI) zu werden. Die Fellowship bedeutet internationale Anerkennung und Mitgliedschaft im europäischen Netzwerk GIM (European network GIM = ENGIM) mit Zugang zu deren Interna.Die Weiterbildung ist auch von der
Psychotherapeutenkammer Berlin und der Deutschen Musiktherapeutischen
Gesellschaft e.V. zertifiziert. |
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| Ziele |
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| Das Ziel der Weiterbildung
ist eine (musik)-therapeutische bzw. psychotherapeutische Zusatzqualifizierung
in GIM. Dieses Ziel werden in einer angemessenen Theorie-Praxis-Verschränkung
über Eigenerfahrung und Theorievermittlung in rezeptiver Musiktherapie
und BMGIM vermittelt (Lehrtherapien, supervidiertes Anleiten von GIM
Sitzungen, Anwendung anderer rezeptiver Methoden innerhalb und außerhalb
der Weiterbildungsgruppe sowie Vermittlung grundlegender Theoriekonzepte
und therapeutischer Kompetenzen in verschiedenen klinischen und psychosozialen Settings. |
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| >> In dem
Spiegel der Töne lernt das Menschliche sich selber kennen,
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| Die Weiterbildung ist berufsbegleitend
aufgebaut und bietet den angehenden GIM-TherapeutInnen die Möglichkeit,
das Gelernte unter Supervision in die eigene therapeutische Arbeit zu integrieren.
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Philosophie |
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Im Rahmen der rezeptiven Formen der Musiktherapie ist GIM bzw. BMGIM eine besonders tief gehende Methode, die es Klienten und Patienten ermöglicht, sich neben der Verarbeitung psychodynamischer und somatotherapeutischer Thematiken auch mit existentiell wichtigen Sinnfragen und spirituellen Aspekten des Werdens auseinander zu setzen. Die Weiterbildung zielt daher auch auf die Entwicklung der therapeutischen Kompetenz und Performanz im Umgang mit nootherapeutischen Dimensionen und der Arbeit mit veränderten Bewusstseinszuständen ab. Das Training ist eklektisch und integriert verschiedene theoretische
Konzepte: Integrative Therapie mit biopsychosozialen Ansätzen, Tiefenpsychologie,
humanistisch-existentielle sowie transpersonale Konzepte . Verschiedene rezeptive Gruppenmodelle
sowie die Bandbreite dyadischer GIM-Arbeit werden in Theorie und in Selbsterfahrung
vermittelt. Ferner sind Fallmaterial, Musikanalysen (als kreative, freie
und vorgegebene Designs), Diskussionen über klinische und theoretische
Fragestellungen sowie eigene GIM-Sessions, Beratungen und (live-) Supervisionen
wesentlicher Bestandteil der Lernprozesse. |
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Musik ist die Sprache der Menschlichkeit, wann immer und wo immer sie
erklingt.
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Anforderungen |
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| Sieben
Module (2 davon als Supervisionsworkshops) 75 bis 100 als Guide geleitete GIM-Sessions mit Klienten, wobei zwei Therapien mit je 10 Sitzungen mit jeweils demselben Klienten stattfinden müssen. Zu den 10 Sitzungen gehören auch zwischendurch notwendige Sitzungen, in denen die GIM Reisen rein verbal weiter aufgearbeitet werden. Die Sitzungen werden protokolliert und nach bestimmten Kriterien zusammenfassend dokumentiert. Die in der Weiterbildungsgruppe stattfindenden Guidings können ebenfalls angerechnet werden (in der Regel 10 Sessions). Mindestens 10 der 75 bis 100 angeleiteten GIM Sessions sollen Gruppen - Sessions mit rezeptiven Methoden (z.B. Musikimagination) sein und bis zu 20 Sessions (einschließlich der Gruppen-Sessions) können modifizierte GIM-Sessions sein (d.h. solche, die das ursprüngliche BMGIM Setting abwandeln), um klinischen Gegebenheiten Rechnung zu tragen. 15 GIM-Sessions mit Klienten sollen live supervidiert (on-site) werden. Der Supervisor muss ein vom Primary Trainer akzeptierter qualifizierter BMGIM-Therapeut sein. Es empfiehlt sich, bei mindestens 3 verschiedenen SupervisorInnen zu lernen. Mindestens 4 der 15 Sessions sollen jedoch vom Primary Trainer supervidiert werden. Bis zu 3 Onsite-Supervisionen können in der Weiterbildungsgruppe stattfinden. falls mehr gewünscht werden, darf der Klient jedoch kein Gruppenmitglied sein. 15-20 eigene GIM-Sessions bei einem qualifizierten BMGIM-Therapeuten. Mindestens 12 davon sollten bei demselben GIM-Therapeuten stattfinden. Individuelle oder Gruppen-Beratungen bei einem qualifizierten GIM- Therapeuten. Beratungen können ggf. auch über E-Mail oder telefonisch stattfinden.
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Die Module |
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| Jedes Modul beinhaltet grundsätzlich: Training in Dyaden und in der Gruppe, Induktionstechniken, Guidingtechniken, Gruppenformate, Präsentationen, Diskussionen in der Gruppe über GIM-relevante klinische Themenbereiche, Theorie. | |