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Modul II der 3. Phase (Level III)

BMGIM aus psychodynamischer Sicht (4 Tage)

Das Modul vermittelt den Studierenden

  • Identifizierung salutogener und  pathologischer Aspekte und ihrer Relevanz in Bezug auf die Arbeit mit rezeptiven Methoden und GIM: z. B. Depression, Ängste, Persönlichkeitsstörungen, Psychosen, Essstörungen und Süchte.
  • Wissen und therapeutisches Knowhow in Bezug auf die therapeutische Arbeit mit Widerständen, Wut, Kränkbarkeit und Depression.
  • vertieftes Wissen über die modifizierten Möglichkeiten, mit GIM individuell und in Gruppen zu arbeiten
  • vertieftes Wissen und Verständnis für Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse,  
    vertieftes Wissen über integrative, tiefenpsychologische, sozialpsychologische, systemische  sowie neurobiologische Konzepte in GIM.
  • vertieftes Wissen in Bezug auf die Einschätzung von GIM als primäre Therapie und/oder in Kombination mit anderen Therapien
  • vertiefte diagnostische Kompetenzen
    vertiefte Kenntnisse über den Stellenwert eigener bewusstseinsverändernder Handlungen des Patienten, Einnahme von Drogen und/oder anderen Stimulantien.
  • vertieftes Wissen um Symptome und Zeichen für eine Kontraindikation für eine GIM Therapie
>> Ich betrachte Musik nicht als eine Kunst das Ohr zu ergötzen, sondern als eines der größten Mittel, das Herz zu bewegen und Empfindungen zu erregen.<<

Christoph Willibald Gluck

Inhalte:

  • Diagnostik psychodynamischer Situationen und Prozesse in GIM,
  • Umgang mit Übertragungsphänomenen auf die Musik, die Imaginationen und den Therapeuten,  Arbeit mit und an Widerständen und Abwehrmechanismen in GIM sowie Gegenübertragungsphänomenen
  • integrative, psychodynamische, sozialpsychologische,, systemische und neurobiologische Perspektiven und ihr Stellenwert in GIM
  • modifiziertes Gruppen-GIM und GIM Gruppen-Settings in der Psychiatrie ,
  • Langzeit-Therapien, Fokaltherapien
  • GIM und rezeptive Musiktherapie im Umgang mit sog. „schwierigen Patienten”,
  • Diskussion über Fallbeispiele aus der  Arbeit mit GIM in Abgrenzung zu anderen rezeptiven Verfahren