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Weiterbildung |
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Rezeptive Formen von Musiktherapie sind vielfältig und Guided Imagery and Music (GIM) ist eine davon. Der Begriff GIM bezieht sich allgemein auf die Arbeit mit Musik und Imaginationen. |
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| Guided Imagery and Music nach Helen Bonny (the Bonny Method of Guided Imagery and Music „BMGIM“) ist eine spezielle Technik in einem bestimmten Setting, bei der der Klient eine Auswahl meist klassischer Musik (in Form eines nach speziellen Kriterien "komponierten" Musikprogramms) in einem Zustand veränderten Bewusstseins hört und seine inneren Wahrnehmungen (Imaginationen) der Therapeutin mitteilt, die dies während des Musikhörens verbal unterstützt. Der Therapeut fungiert als Begleiter (als "Guide") und unterstützt und ermutigt durch verbale Interventionen die dynamische Entwicklung der Imaginationen und ihren emotionalen Ausdruck. |
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| Die musikinduzierten
Erlebnisse können innere Bilder, Körperempfindungen, Gefühle,
Erinnerungen und Gedanken beinhalten. Die Musik spielt eine entscheidende
Rolle, indem sie die Imaginationen hervorruft, weiterentwickelt, stützt
und trägt. Die Anwendungsmöglichkeiten von GIM als rezeptive Methode und BMGIM sind sehr vielfältig. Im klinischen Bereich kann GIM als Psychotherapie in Einzel- und Gruppentherapien in der Behandlung von Suchtkrankheiten, Depression, Angst- und Zwangsstörungen, nach traumatischen Erlebnissen, Anpassungsstörungen, dissoziativen Störungen, Essstörungen, Somatisierungen und bestimmten Persönlichkeitsstörungen sehr effektiv genutzt werden. Darüber hinaus ist GIM als Selbsterfahrung, in der Sterbebegleitung und als Begleitung in der spirituellen Entwicklung sehr gut geeignet. |
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Neben
der spezifischen Methode BMGIM werden auch andere Formen rezeptiver Musiktherapie
gelehrt, bei der Musik in kleineren Portionen und auch in ganz verschiedenen
Genres (Jazz, Operette, etc.) mit sehr unterschiedlichen Funktionen und
Zielsetzungen eingesetzt wird. |
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Struktur der Weiterbildung |
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Die von der Association for Music and Imagery (AMI), USA , zertifizierte Weiterbildung in GIM besteht aus 3 Ausbildungsphasen über 3 Jahre (insgesamt 33 Tage). Alle Inhalte der GIM Ausbildung werden nach den Standards der AMI durchgeführt. Der Abschluss als Fellow der AMI (FAMI) bedeutet weltweite Anerkennung als GIM-TherapeutIn. Eine Liste der von der AMI weltweit zertifizierten Weiterbildungsinstitute und der AusbildungsleiterInnen kann unter www.ami-bonnymethod.org/docs/Trainers_Summaries.pdf heruntergeladen werden. Die Weiterbildung ist sowohl von der Deutschen musiktherapeutischen Gesellschaft e.V. (DMtG) als auch von der Psychotherapeutenkammer Berlin zertifiziert. Die erste Fortbildungsphase (Level I) gibt einen intensiven Einblick in die Methode; eine erfolgreiche Teilnahme ist Voraussetzung für den Level II, verpflichtet jedoch nicht zum Absolvieren der gesamten Weiterbildung. Die zweite Fortbildungsphase (Level II) beinhaltet eine intensive Auseinandersetzung mit den verwendeten Musikstücken, ihrer Funktion, ihres Imaginationspotentials sowie ihres Potenzials für die erlebnis- und übungszentrierte klinische Arbeit mit Klienten. Für die Integration von GIM bzw. BMGIM und anderen rezeptiven Musiktherapiemethoden in die psychotherapeutische Praxis qualifiziert dieses Fortbildungsphase noch nicht, da das therapeutische Aufarbeiten psychodynamischen Materials nicht gelehrt wird. Sie ist Voraussetzung für die Aufnahme in die dritte Phase mit weiteren Seminaren. Die dritte Phase (Level III) ist die eigentlich qualifizierende Weiterbildungsphase mit 7 Modulen. Sie nimmt etwa 2 - 3 Jahre in Anspruch. Die Module |
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